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Buten un Binnen

Mine leeve Lüüt,

Ich bin 1933 als kleine Wollkrabbe in Wilhelmshaven an Land gespült worden und auch durch mein Sternzeichen Wassermann bin ich mit dem feuchten Element verbunden. Ich bin ein Wattwanderer, ein Deichläufer, ein in den Wind Spucker und habe mir wohl an die tausend Mal die Fußsohlen von den scharfen Muscheln im Schlick aufgerissen. Badeschuhe konnten wir uns nicht leisten. Aber als Kind nimmt man das alles nicht so wichtig. Außerdem galt schon immer, die Friesen sind hart im Nehmen.

Nun sind die glücklichen oder weniger glücklichen Kindheitstage dahin und man hält sich für weise und bildet sich ein, dass die Jugend vielleicht von uns ale Lüüt noch etwas wenn schon nicht lernen, so doch erfahren will.

Was mich nun wirklich auf die Palme bringt, sofern ich noch da rauf käme, ist der heutige Zustand unserer Welt.

Da kann man sich doch nur noch fragen, was in Drei Teufels Namen geht hier vor?
Der eine Teufel meint, weil er der reichste Mann der Welt ist und die Superreichen um sich gescharrt hat, kann er sich alles ungestraft leisten. Er haut seine Ansichten nur per Twitter in die Welt, ein noch nie dagewesener Vorgang. Jeder einigermaßen vernünftiger Präsident lässt seine Absonderungen vorher von seinen Beratern und Anwälten prüfen, er nicht. Er hält sich wohl für Gott.

Der andere springt auf den wohlmöglich in den Abgrund rasenden Zug auf, reißt sich sein Hemd von der Brust, haut sich wie ein Orang Utan vor die Waschbrettbrust, als hätte man ihn gerade mit einer Banane aus dem Urwald gelockt und bölkt, "Gospodin, lass uns die Welt aufteilen, du kriegst die westliche und ich die östliche Hemisphäre".

"Gut, old boy", twittert es über den Ozean, " aber erst mal müssen wir die gelbe Gefahr in Schach halten, die schon immer unverschämter mit ihren Atomraketen herumfuchtelt, dieser Größenwahnsinnige braucht einen Denkzettel.
Und dafür werde ich sorgen".

"Na, übernimm dich nur nicht, der Schuss kann leicht nach hinten losgehen".
"He, lass mich nur machen, vor dem Mammon gehen schließlich alle in die Knie".

"Und vergiss nicht den kranken Mann am Bosporus. Wenn der seine Chance gekommen sieht, ist der schneller am Rhein, als du mit der Wimper zucken kannst. Ganz Deutschland ist dann eine türkische Filiale, die Frauen tragen die Burka und du weißt nicht, ob sie darunter ein paar Handgranaten verbergen, die sie nach Belieben in die Menschenmenge werfen und Allah ist groß schreien".

"Ja, und dann noch Polen und Ungarn, die ebenfalls dabei sind, ihr eigenes Süppchen zu kochen und aus der Gemeinschaft ausscheren, darum solltest du dich kümmern, old boy Wladimir".

"Na ich glaub nicht, dass die noch auf mich hören, Polen mit seiner Pispartei und dem Wischiwaschiverein im Verein mit den Ungarn glauben doch, die EU spalten zu können und lahm zu legen".

"Tja, warten wir's ab, wie sagt ihr doch immer, wer zuletzt lacht, lacht am lautesten, ok?"
"Da, da, ha, ha!"
13. August 2017

Ja und ick steh und staun und wundre mir, was soll daraus nun werden? Und dann haben sie noch die eiserne Lady jenseits des Kanals vergessen. Oder haben sie die gar nicht auf der Rechnung, weil sie glauben, was kann so'n Weib gegen uns gestandene Männer schon ausrichten. Die pusten wir doch von der Platte. Aber die Frau hat Eier und eine gehörige Portion Chuzpe. Die stellt sich ohne vom Parlament gewählt zu sein frech an die Spitze ihres Landes, nimmt die Zügel in ihre kleinen Hände und sagt ihren männlichen Weicheiern wo es lang geht und verkündet den Brexit. Raus aus der EU, wir machen unser eigenes Ding. Zahlen dürfen die ja noch fleißig aber von uns bekommen die keinen Penny mehr. Na denn cherio!

Oder, da brat mir doch einer 'n Storch.

Na und dieses Rumgewinsel überall. Diese nichtssagenden Sprechblasen, denn die nächsten Wahlen stehen doch vor der Tür und hinterher kann dann jeder sagen, "ja so hab ich das doch gar nicht gemeint", ja wie denn nun. Und Gerhard, der schon einmal für ihn völlig unerwartet und unvorstellbar gegen die graue Maus Angie seine Wiederwahl verloren hatte, seine Gesichtszüge ihm völlig entgleisten, weil er es nicht fassen konnte und sich dann mit einem super einträglichen Posten bei dem russischen Konzern Gasprom trösten konnte und jetzt schon wieder bei dem nächsten russischen Energiekonzern vor der Tür steht und brüllt, "Brüderchen ich will hier rein"!

Die ganze Mischpoche sollte man doch in einen Sack stecken und auf den Mond schießen. Nur, wenn ich mir dann vorstelle, uns Angie steht dann da als Frauchen im Mond mit ihrer unnachahmlichen Raute vor der Brust, dann raubt mir das den Schlaf. Apro po, Heinrich Heine hat ja schon um 1800 Krug gesagt: "Denk ich an Deutschland in der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht" Was der wohl heute sagen würde?Linktext BookRix/ilsebill

Ich glaube, wir müssen die Sache wohl etwas mehr aus der Ferne betrachten, vielleicht geht uns dann ja ein Licht auf.
14.8.17 23:00


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Qou Vadis

Ja, hier steh ich nun, ich armer Tor, und bin genauso klug als wie zuvor. (Aus Goethes Faust) Oder, "Was tun, sprach Zeus die Götter sind besoffen." Frei nach weiß ich wem.Auf jeden Fall geht mir nun wirklich so langsam die Puste aus und ich bin sehr sehr müde.

Immer wieder die alte Leier. Wenn etwas schief läuft oder nicht funktioniert, wer hat die Schuld, natürlich die hässlichen Deutschen. Dann wird sofort wieder die bewährte alte Nazikeule aus dem Schrank geholt und auf die Deutschen eingedroschen. Eine Zeitlang sprach man ja vom hässlichen Amerikaner, weil der so unverfroren mit seinen Atombomben herumspielte, weil er unbedingt die Wirksamkeit dieser Wunderwaffe ausprobieren wollte. Die Menschen, die sofort verheizt wurden und die, die später an den Spätfolgen der radioaktiven Verseuchung starben, das war eben Kollateralschaden. (Im Duden steht zu dem Wort 'benachbart' wie sinnig). Ja und nun ist es eben der hässliche Deutsche, der auf dem Boden seines kuscheligen Heimes wieder nach den alten Nazi-Insignien sucht, um sich angeblich wieder an die Spitze einer neuen Weltmacht zu kämpfen, was man unbedingt verhindern muss, weil jetzt jeder denkt, jetzt sind wir aber mal dran.
Da wäre dann England mit seiner buckligen Schickse in blau, die sich über alle Regeln hinweg setzt und meint, nur sie sei in der Lage, mit ihrem Brexit England wieder zu alter Größe zu führen. Sie hat ja recht, so viele Deutsche Adelige und weniger adelige haben England durchrasst, das muss endlich von dieser germanischen Invasion gesäubert werden, auch wenn Lieschen mit ihrem deutschen Prinzgemahl kaum noch ihre Gesichtszüge in der Waage halten kann, ist sie doch gezwungen, den Sermon der blauen Theresa zu verlesen, weil es die Verfassung so verlangt.

Und die Polen sehen endlich ihr Stündlein gekommen, den deutschen Kotzbrocken mal zu zeigen, wo der polnische Hammer hängt. Als erstes verlangen sie unverfroren eine Kriegs-Entschädigung in Billionenhöhe, womit sie vermutlich ihren eigenen Staat an die Weltmachtspitze katapultieren wollen. Dagegen verweigern sie auch nur die Aufnahme eines einzigen Flüchtlings, weil das mit ihrer streng katholischen Ansicht nicht in Einklang zu bringen sei und dann verfallen sie in die gleichen Hitlerallüren, wie Abschaffung der Gewerkschaften, Gleichschaltung der Presse, Gleichschaltung der Gerichtsbarkeit, Entscheidungsfreiheit ade! In den Schulbüchern erscheint nur der polnisch patriotische Text, wie von der Regierung vorgeschrieben. Hitlerjunge Rex und Konsorten lassen grüßen. Die wollen also mit Nazimethoden deutsche Nazis ausrotten. Fein, viel Spaß!

Erdogan spielt ja auch auf der genau gleichen Klaviatur.
Er sammelt seine sogenannten Kriegsverbrecher wie Muscheln am Strand, wessen Nase ihm nicht passt ist dran oder wer schielt oder wer nur seine Mutter in der Türkei besuchen wollte, alle werden sie in einen Topf geworfen ohne Gerichtsverfahren, ohne Urteil, nur mit der Gewissheit, wenn es dem großen Diktator gefällt, werden sie sofort einen Kopf kürzer gemacht. Diese armen Delinquenten können nur noch auf die EU hoffen, dass die Druck auf den Imperator ausübt, doch die hat sich inzwischen auch schon zu einer reinen Quasselbude entwickelt, zu einem Papiertiger, der kraftlos in der Gegend herumwuselt und nichts zu Stande bringt. Und was immer auch für Minikompromisse ausgehandelt wurden, ertönt aus einer Ecke mit Herz "Wir schaffen das", womit natürlich nicht die, sondern wir, das tumbe Volk, gemeint sind. Und wenn wir es dann nicht geschafft haben, ist das unsere eigene Schuld, weil wir zu blöde waren und nicht verstanden haben, was unsere hochintelligenten Politiker in ihrem Köcher haben. Na, dann prost!
5.9.17 13:46


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